Ammánnia grácilis
Mittel
Mittel bis Hoch
Schnell
12-32°C(opt: 25°C)
10-40mg/L
5-7.5
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Ammannia gracilis ist eine westafrikanische Art aus sumpfigen Regionen, die erstmals in Liberia von P.J. Bussink gesammelt und anschließend in den Aquarienhandel eingeführt wurde. Diese Pflanze hat bei Aquarianern aufgrund ihres attraktiven Erscheinungsbildes und moderater Pflegeanforderungen an Popularität gewonnen. Erfolgreiche Kultivierung erfordert intensive Beleuchtung und ausreichende CO2-Versorgung (25-30 mg/l). Während die Art weiches, leicht saures Wasser bevorzugt, zeigt sie Anpassungsfähigkeit an weniger ideale Bedingungen. Regelmäßige Düngung mit Nitrat, Phosphat, Eisen und Spurenelementen ist für optimales Wachstum unerlässlich. Die Nährstoffbalance beeinflusst die Färbung erheblich: Eisenmangel führt zu blassem Laub, während Eisenüberschuss das Stängelwachstum auf Kosten der Rotfärbungsintensität fördert. Die eindrucksvollste Färbung entwickelt sich bei niedrigem Nitratgehalt in Kombination mit erhöhten Phosphat- und Spurenelementwerten. Unter optimalen Wachstumsbedingungen erreicht diese stattliche Stängelpflanze mühelos die Wasseroberfläche. Die Vermehrung erfolgt durch Stecklinge—sowohl Triebspitzen als auch Seitentriebe—die nach dem Wiedereinpflanzen leicht bewurzeln. A. gracilis eignet sich am besten für mittlere bis große Aquarien (mindestens 76 Liter), wo sie im Hintergrund positioniert werden sollte. Ihre charakteristischen cognacbronzenen Töne erzeugen einen wirkungsvollen Kontrast in Kombination mit hellgrünen Arten wie Heteranthera zosterifolia.