Echinódorus bertéroi
Einfach
Mittel bis Hoch
Mittel
4-30°C(opt: 23.5°C)
5-40mg/L
5-8
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Echinodorus berteroi ist eine ungewöhnliche Schwertpflanze, die sich deutlich von anderen Echinodorus-Arten unterscheidet. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Mittleren Westen der USA über Patagonien in Argentinien bis in die Karibik, wo sie temporäre Gewässer wie Moore und Teiche besiedelt, die den größten Teil des Jahres trocken liegen. In der Natur vollendet diese einjährige Art ihren gesamten Lebenszyklus innerhalb weniger Monate—von der Keimung über die Entwicklung und Fruchtbildung bis zum Absterben, wenn der Standort austrocknet. In Aquarienkultur kann sie jedoch als mehrjährige Pflanze gehalten werden. Das submerse Laub zeigt bemerkenswerte Formenvielfalt und durchläuft Stadien von bandförmigen Blättern mit kurzen Stielen über lanzettliche und schmal eiförmige bis zu ovalen oder herzförmigen Blättern mit verlängerten Stielen. Diese Blätter sind dünn, zart und etwas durchscheinend, häufig mit unregelmäßigen Wellenformen und Verdrehungen sowie charakteristischer hellgrüner netzartiger Nervatur. Junges Wachstum erscheint in hellgrünen oder rötlich-grünen Farbtönen und dunkelt mit der Reife nach. Schwimmende und emerse Blätter entwickeln sich als längliche eiförmige bis rundliche herzförmige Formen mit Blattstielen von dreieckigem Querschnitt. Der Blütenstand besteht aus aufrechten, verzweigten Blütenstielen, die 40 cm Höhe erreichen und dem Blütenstand von Alisma ähneln. Die kleinen, unauffälligen Blüten weichen stacheligen Fruchtständen mit zahlreichen Nüsschen. Diese Samen benötigen mindestens ein Jahr trockene Lagerung, bevor sie keimfähig werden. Als submerse Aquarienpflanze bietet Echinodorus berteroi erheblichen Zierwert, neigt jedoch bei langen Photoperioden zur Bildung von Schwimmblättern, emersen Blättern und Blütenständen. Die Aufrechterhaltung kurzer Tageslichtbedingungen unterdrückt diese Tendenz wirksam. Die Art passt sich sowohl hartem als auch weichem Wasser an, gedeiht bei mittlerer bis hoher Lichtintensität und bevorzugt Temperaturen von 20-27°C. Die Vermehrung erfolgt problemlos über Samen durch Aussaat trockener Nüsschen in beliebigen wassergefüllten Behältern mit Substrat—eine Mischung aus Sand und Lehm funktioniert gut. Die Keimzeit variiert erheblich, und Jungpflanzen entwickeln sich am attraktivsten, wenn sie vollständig submers kultiviert werden, wodurch größere und dekorativere Exemplare entstehen.