Echinódorus grandiflórus
Einfach
Mittel bis Hoch
Langsam
4-30°C(opt: 22°C)
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Echinodorus grandiflorus ist heimisch in Flüssen und an Flussufern entlang der Südostküste Südamerikas, insbesondere in Südbrasilien, Uruguay und argentinischen Provinzen. In seinem natürlichen Lebensraum wächst die Art als robuste Sumpfpflanze, die bis zu 1 Meter Höhe erreicht und sich durch ein dickes kriechendes Rhizom, lange Blattstiele mit häufig vorhandenen Tuberkeln sowie länglich-eiförmige bis herzförmige Blattspreiten auszeichnet. Die emerse Form zeigt charakteristische durchscheinende Markierungen, die Linien und Punkte auf der Blattoberfläche bilden. In der Aquarienkultur entwickelt sich diese Art als langsam wachsendes Exemplar, das bis zu 50 cm erreicht, wenn ausreichende Nährstoffversorgung in geräumigen Becken mit nährstoffreichen Substraten gewährleistet ist. Submerse Blätter zeigen lanzettliche bis verkehrt-eiförmige Blattspreiten, die häufig rötlich-goldene Färbung mit rotbraunen Flecken und groben Borsten an den Rändern aufweisen. Die terrestrische Form bildet nach Exposition gegenüber kühlen Temperaturen und kurzen Photoperioden Blütenstände. Diese Blütenstängel tragen eindrucksvolle Blüten mit 3,5 cm Durchmesser, die bis zu 30 Staubblätter enthalten und einen subtilen Duft verströmen. Die Vermehrung kann durch Samenkeimung oder Rhizomteilung erfolgen. Echinodorus grandiflorus bleibt in der Aquaristik relativ selten, gedeiht jedoch außergewöhnlich gut in unbeheizten Aquarien als Solitärpflanze und toleriert kühlere Wassertemperaturen, die die kühlen Winter seines natürlichen Verbreitungsgebiets widerspiegeln. Die Art gedeiht auch bei emergenter Kultivierung in offenen Aquarien oder als Uferpflanze an Außenteichrändern, sofern ein nährstoffreiches Substrat wie Lehm bereitgestellt wird.