Hygróphila pinnatífida
Mittel
18-28°C(opt: 24°C)
20-40mg/L
5-8
Hygrophila pinnatifida ist eine seltene Aquarienpflanze aus Indien, wo sie in kleinen Bächen entlang der Westghats und im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh vorkommt. Obwohl wissenschaftlich vor über 150 Jahren beschrieben, gelangte sie erst 2008 in die Aquarienkultur. Die Art zeichnet sich durch charakteristisches fiederlappiges bis fiederspaltiges Laub mit auffälliger Färbung sowohl in emersen als auch in submersen Wuchsformen aus. Submerse Blätter zeigen eine braun bis olivgrüne Oberseite mit gelblichen Mustern, während die Unterseite eine kräftige burgunderrote Färbung aufweist. Unter Aquarienbedingungen entwickelt H. pinnatifida aufrechte Triebe neben kriechenden, ausläuferartigen Stängeln, die sich leicht an Hardscape-Materialien wie Steinen und Wurzeln verankern. Die Stängel sind charakteristisch braun und deutlich fest in der Textur. Während die Pflanze moderate Beleuchtung toleriert, fördert höhere Lichtintensität einen kompakteren Wuchs. Diese Art benötigt ausreichende Nährstoffmengen und CO2-Zugabe. Sie zeigt Anfälligkeit für Kaliummangel, der sich als kleine Perforationen in älteren Blättern manifestiert. Die Substratbeschaffenheit ist weitgehend irrelevant, da die Pflanze ein bescheidenes Wurzelsystem bildet, das sich an Sand- oder Kiespartikeln verankert. Die Vermehrung gelingt am besten über die ausläuferartigen Seitentriebe; Kopfstecklinge liefern typischerweise schlechte Ergebnisse. Die Wachstumsrate variiert erheblich je nach Umweltbedingungen und Entwicklungsstadium. Bei moderatem Licht und Nährstoffen verläuft das Wachstum langsam, während intensive Beleuchtung in Kombination mit ausreichend Makronährstoffen und CO2 die Entwicklung deutlich beschleunigt. Emers kultiviert nimmt die Pflanze eine aufrechte Wuchsform an und entwickelt Drüsenhaare. Emerse Blätter sind mittelgrün, merklich breiter und kürzer als ihre submersen Gegenstücke. Diese Wuchsform bildet im Frühling Blüten. H. pinnatifida wirkt besonders effektvoll, wenn sie in kleinen Gruppen im Aquarienmittelgrund arrangiert wird, wo ihre charakteristische Blattarchitektur und Musterung am besten zur Geltung kommen. Die niedrig wachsenden Pflänzchen können attraktive Vordergrundgruppierungen etablieren, obwohl leuchtend rote Nachbararten die dunklere Farbpalette dieser Pflanze visuell dominieren können. Ihre Fähigkeit, Hardscape-Oberflächen zu besiedeln, eröffnet Gestaltungsmöglichkeiten, die weitgehend unerforscht bleiben.
Mittel bis Hoch
Mittel
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