Ludwígia palústris
Einfach
Mittel bis Hoch
4-28°C(opt: 24°C)
10-40mg/L
5-8
Ludwigia palustris ist eine kosmopolitische Art, die weltweit sumpfige Lebensräume besiedelt, mit Ausnahme von Australasien, wo sie als eingeführte Art vorkommt. In Deutschland gilt sie laut Roter Liste von 1996 als vom Aussterben bedroht. Diese anpassungsfähige Pflanze besiedelt flache Teiche und langsam fließende Gewässer und gedeiht sowohl submers als auch emers mit einem charakteristischen kriechenden Wuchsmuster. Für eine optimale Kultivierung ist eine hohe Lichtintensität erforderlich. Obwohl die Art positiv auf Nitrat- (NO3) und Phosphat-Supplementierung (PO4) reagiert, sind diese Nährstoffe für das Überleben nicht zwingend erforderlich. Ein kräftiger, intensiv gefärbter Wuchs wird durch CO2-Zugabe in Kombination mit umfassender Mikronährstoffdüngung erreicht. Die Pflanze zeigt eine gute Temperaturtoleranz und gedeiht besonders gut in wärmerem Wasser. Unter Bedingungen mit hoher Beleuchtung und nährstoffreichem Substrat zeigt L. palustris einen nahezu horizontalen Wuchs und entwickelt leicht Adventivwurzeln und Seitentriebe entlang des Stängels. Die emerse Kultur bringt charakteristische Blüten ohne Blütenblätter hervor, mit grünen Kelchspitzen und gelben Staubgefäßen. Eine diagnostische Unterscheidung von der ähnlichen Ludwigia repens ist durch Untersuchung der Blattstiellänge möglich, die bei L. palustris deutlich länger ist. Die Vermehrung ist unkompliziert: Seiten- oder Kopftriebe abtrennen und ins Substrat einpflanzen. Das Entfernen des Endtriebs stimuliert reichliche Seitenverzweigung am verbleibenden Stängel. Die Art umfasst zahlreiche Farbvarianten, wobei rötliche Formen besonders dekorativ sind und sich hervorragend als Blickfang in Aquariengestaltungen eignen.
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