Taxiphýllum barbíeri
Sehr Einfach
Niedrig bis Hoch
Mittel
12-34°C(opt: 25°C)
5-40mg/L
5-8
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Taxiphyllum barbieri, allgemein als Javamoos bekannt, zählt zu den beliebtesten und am weitesten verbreiteten Aquarienmoosen weltweit. Die Art wurde 1982 von Zennosuke Iwatsuki formal identifiziert. In der Aquarienliteratur besteht taxonomische Verwirrung – einige Quellen schreiben den Namen Javamoos fälschlicherweise Vesicularia dubyana zu, während andere Taxiphyllum barbieri als Bogormoos bezeichnen. Dieses außergewöhnlich anpassungsfähige Moos gedeiht bei minimalen Pflegeanforderungen und toleriert ein breites Spektrum an Wasserparametern und Lichtbedingungen. Es zeigt bemerkenswerte Temperaturtoleranz und überlebt bis zu 30°C, wobei optimales Wachstum bei kühleren Temperaturen um 24°C erfolgt. Die Lichtintensität beeinflusst die Wuchsform erheblich: Starkes Licht fördert dichten, kompakten Wuchs, während schwächeres Licht dunklere Färbung mit verlängerten, spärlichen Trieben erzeugt. Düngerzusatz, insbesondere eisenhaltige Präparate, und CO2-Zugabe steigern Vitalität und Erscheinungsbild. Das Moos verankert sich mittels Rhizoiden und haftet bereitwillig an Hardscape-Materialien wie Wurzelholz und Steinen, wenn es mit Nylonfaden oder Angelschnur befestigt wird. In Filtersystemen bewährt es sich hervorragend in Hamburger Mattenfiltern und besiedelt schließlich die gesamte Oberfläche. Die Pflege ist unkompliziert – Trimmen mit der Schere erhält die gewünschte Form, und Ableger vermehren sich problemlos. Die komplexe Struktur des Mooses schafft ausgedehnte Oberflächen, die nützliche Mikroorganismen und organisches Material beherbergen und wichtigen Unterschlupf für Jungfische sowie natürliche Weideflächen für Wirbellose, insbesondere Garnelenarten, bieten.