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Caridina multidentata
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Caridina multidentata
Garnele

Caridina multidentata

Taxonomie

Stamm:
Arthropoda
Unterstamm:
Crustacea
Klasse:
Malacostraca
Ordnung:
Decapoda
Unterordnung:
Pleocyemata
Familie:
Atyidae
Gattung:
Caridina

Über die Art

Herkunft:
Madagaskar, Japan, Indonesien, Taiwan
Färbung:
Unauffällig

Becken

Nano-Becken:
Ja
Artenbecken:
Nein
Mindestanzahl:
10 Stk.
Licht:
Verträgt Starklicht
Besondere Ansprüche:
Versteckmöglichkeiten

Pflanzen

Pflanzen im Becken:
Ja
Verhalten gegenüber Pflanzen:
Knabbert nur bei Hunger, Gräbt Bodendecker aus

Futter und Mitbewohner

Futter

Blanchierter Salat
Brennnesselblätter
Buchenlaub
Flockenfutter
Welstabletten

Verträglichkeit mit Garnelen

Garnelennachwuchs
Zwerggarnelen
Amanogarnelen

Zucht

Fortpflanzungstyp:
Primitiver Typ (mit Larven)
Anzahl der Jungtiere:
ca. 2000 Eier
Häufigkeit:
alle 4-6 Wochen, z.T. mit Laichpause im Januar/Februar

Beschreibung

Die Yamato- oder Amano-Garnele wurde im Aquarienhobby als effiziente Algenvertilgerin durch Takashi Amano bekannt gemacht, zuerst unter ihrem Synonym Caridina japonica. Mit dieser Art begann die weltweite Aquarienkarriere der Süßwassergarnelen.

Im Vergleich zu anderen Arten benötigt sie relativ eiweißreiche Nahrung, da es sonst zu Übergriffen auf Schnecken, Fische sowie andere Garnelen kommen kann.

Einige Aquarianer berichten davon, dass Amano-Garnelen bei geringem Nahrungsangebot Fraßschäden an Pflanzen verursachen. Dies kann aber auch bei ausreichender Nahrung vorkommen. Es kommt anscheinend auf den "Verhaltenstyp" der Garnelen an. Es gibt unter ihnen Pflanzenliebhaber, aber auch solche, die nie Pflanzen anrühren.

So läuft die Fortpflanzung ab

Nach erfolgreicher Befruchtung wandern die Eier in die Bauchtaschen der Weibchen. Nach ca. 6 Wochen stößt das Weibchen die Eier ab und es schlüpfen ca. 1mm kleine, milchig-durchsichtige Larven. Diese müssen in Brackwasser (1,6% Salzgehalt) überführt werden. Nach 4 Wochen und zahlreichen Häutungen sind die Larven zu Junggarnelen herangewachsen und können in Süßwasser überführt werden.

Nachzucht in reinem Meerwasser hat sich als produktiver erwiesen. Rücküberführung ins Süßwasser sollte nicht vom Alter sondern von der Größe abhägig gemacht werden. Mit ca. 5-6 mm Größe haben die Junggarnelen ihre Phase abgeschlossen in der Sie Salzwasser benötigen und sollten ins Süßwasser zurück überführt werden.