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Zebra-Apfelschnecke
Zebra-Apfelschnecke
Schnecke

Zebra-Apfelschnecke

Asolene spixi

Taxonomie

Stamm:
Mollusca
Unterstamm:
Conchifera
Klasse:
Gastropoda
Ordnung:
Architaenioglossa
Familie:
Ampullariidae
Gattung:
Asolene

Über die Art

Hauptmerkmale:
relativ kleine Apfelschnecke, Gehäuse mit kontrastreicher schwarzer bis rotbrauner Bänderung auf hellem, beigefarbenem bis gelblichem Grund; Körper hell gelblich bis bräunlich; kurzer, breiter Sipho; weißliche Gelege unter Wasser
Herkunft:
Brasilien
Färbung:
Farbenfroh
Männchen:
2–4 cm
Weibchen:
2–4 cm

Becken

Beckenlänge:
50–180 cm
Nano-Becken:
Nein
Artenbecken:
Nein
Mindestanzahl:
5 Stk.
Licht:
Verträgt Starklicht

Wasserwerte

Temperatur:
18–27 °C
pH:
7,5–9
GH:
5–22 °dH
KH:
5–22 °dH

Pflanzen

Pflanzen im Becken:
Eingeschränkt
Verhalten gegenüber Pflanzen:
Knabbert und zupft, Frisst ganze Pflanzen
Ungeeignete Pflanzen:
Feinfiedrige/-blättrige Pflanzen, Echinodorus, Sagittaria

Futter und Mitbewohner

Futter

Aas
Blanchierter Salat
Blumenkohl
Brennnesselblätter
Flockenfutter
Gurke
Karotten
Kartoffeln
Löwenzahn
Lebendfutter
Welstabletten

Verträglichkeit mit Garnelen

Garnelennachwuchs
Zwerggarnelen
Amanogarnelen

Verträgliche Medikamente

Fenbendazol (Panacur)

Zucht

Anzahl der Jungtiere:
ca. 20 bis 30
Gelegegröße:
ca. 20 bis 30
Häufigkeit:
Alle paar Wochen

Beschreibung

Die Zebra-Apfelschnecke, Asolene spixi, besiedelt Flüsse im subtropischen Südosten von Brasilien.

Sie unterscheidet sich deutlich von den großen Apfelschnecken aus der Gattung Pomacea: unter anderem legt sie die Eigelege nicht über, sondern unter Wasser ab, und der Sipho, das Organ, mit dem sie Luft in die Mantelhöhle aufnimmt, ist nicht lang und rüsselartig ausstreckbar, sondern kurz und breit. Beim Luftholen schiebt die Schnecke das Gehäuse ein Stück aus dem Wasser. Mit meistens ca. 2, maximal 4 Zentimetern ist das Gehäuse relativ klein. Es hat eine kontrastreiche Streifenzeichnung.

Auffällig ist auch die Fortbewegungsweise: erst Vorschieben des Fußes, dann Nachziehen des Gehäuses.

Leider ist diese hübsch gezeichnete Schnecke nur bedingt für bepflanzte Aquarien geeignet. Besonders wenn sie nicht zusätzlich gefüttert wird bzw. bei hoher Besatzdichte (ca. 1 Tier pro Liter Wasser) fällt auf, dass sie Pflanzen frisst, bis hin zu Kahlfraß. Lediglich Wasserpest-Arten (z.B. Egeria densa) werden nicht beschädigt.wbeschreibungref#2 Wenn man sie jedoch in geringer Dichte (etwa 1 Tier auf 10 l) bzw. in ausreichend großen Becken (ab 60 l) pflegt, macht sich der Fraß wenig bemerkbar.

Asolene spixi konkurriert mit anderen Schnecken um Nahrung und frisst deren Gelege, gelegentlich auch lebende Schnecken (z.B. Posthornschnecken).wbeschreibungref#1

So läuft die Fortpflanzung ab

Es schlüpfen fertig entwickelte Schnecken. Diese sehen ihren Eltern da schon sehr ähnlich.